Tagesgeldkonten im Vergleich – die besten Zinsen auf Tagesgeld

Tagesgeldkonto, Festgeld, Girokonto und vieles mehr: Wenn es darum geht, sich mit seinen Finanzen auseinandersetzen zu wollen, kommen viele verschiedene Möglichkeiten auf die Anleger zu.

Das Tagesgeldkonto ist dabei zwar eines der Produkte, welches nur wenig mit Zinsen glänzen kann, allerdings stellt es noch immer ein beliebtes Anlageprodukt für Anleger dar.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was das Tagesgeldkonto ist, wie es funktioniert und welche Vor- und Nachteile Tagesgeld für Sie hat.

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Anlagedauer
 
Rechtliche Hinweise: Der kostenlose Vergleich bietet keinen kompletten Marktüberblick und finanziert sich über Provisionen, die wir bei Produktabschlüssen erhalten. Hauptrankingfaktor ist das Gesamtergebnis, welches anhand der Filtereinstellungen und den jeweiligen Produktkonditionen berechnet wird. Die Listung beginnt mit den größten Erträgen und endet mit den höchsten Kosten. Bei ertrags-/kostengleichen Produkten wird zusätzlich die Abschlussquote berücksichtigt. D. h. Produkte, die im Verhältnis zu den Aufrufen hier öfter gewählt werden, sind höher platziert. Leider können wir Bewertungen, die wir mitunter extern beziehen, nicht auf Echtheit prüfen.
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* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze vom 08.02.2023. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2017 financeAds.net
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Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Tagesgeldkonto können Sie Ihre Finanzen sehr schnell und einfach besser organisieren
  • Die Zinsen bei Tagesgeldkonten waren lange Zeit auf Nullniveau, steigen aktuell aber wieder an
  • Mit einem Tagesgeldkonto sind Sie besonders flexibel: Sie können täglich auf Ihr Guthaben zugreifen

Was ist Tagesgeld und wie funktioniert ein Tagesgeldkonto?

Mit einem Tagesgeldkonto erhalten Sie Zinsen auf Ihr Kontoguthaben. Dabei ist ein Tagesgeldkonto in der Regel mit Ihrem eigentlichen Girokonto verknüpft. Das bedeutet, dass Ein- und Auszahlungen auf dem Tagesgeldkonto stets mit Aus- und Einzahlungen auf dem Girokonto verwirklicht werden.

Bei welcher Bank Sie dieses Girokonto führen, ist für die Funktionsweise eines Tagesgeldkontos nicht von Bedeutung. Sie können bei einigen Banken jedoch besonders profitieren, wenn Sie das Giro- und Tagesgeldkonto bei derselben Bank haben.

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Wichtig: Wenn Sie Geld von Ihrem Tagesgeldkonto auf Ihr Girokonto überweisen wollen, kann das wie bei einer normalen Überweisung einige Werktage in Anspruch nehmen. Daher kann es ein großer Vorteil sein, bei eben der Bank das Tagesgeldkonto zu führen, bei der Sie auch das Referenzkonto führen.

Welche Vorteile hat ein Tagesgeldkonto?

Der größte Vorteil des Tagesgeldkontos ist nicht der integrierte Zinssatz, sondern die Flexibilität. Das Kapital auf einem Tagesgeldkonto müssen Sie nicht für einen festen Zeitraum anlegen, sondern können täglich Auszahlungen vornehmen. Sie können zudem auch den Anlagebetrag nach Belieben erhöhen.

Was den Zinssatz angeht, sind Sie mit einem Tagesgeldkonto besser aufgestellt als mit einem einfachen Sparbuch oder dem Girokonto. Wenn Sie das Geld über einen längeren Zeitraum nicht benötigen, erhalten Sie mit einem Festgeldkonto hingegen höhere Zinsen.

Wie bei einem Girokonto ist Ihr Guthaben bei einem Tagesgeldkonto durch die Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt. Das heißt, dass Sie damit kaum Risiken eingehen, Ihr Kapital zu verlieren. Die Einlagensicherung greift dann, wenn die Bank pleitegeht. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem EU-Staat Sie ein Konto besitzen. Die Einlagensicherung gilt in der gesamten Europäischen Union.

Für die Planungen der eigenen Finanzen ist ein Tagesgeldkonto äußerst wertvoll. Wenn Sie monatlich einen Haushaltsüberschuss erzielen, können Sie einen Teil des Betrages zur Seite legen, ohne es risikobehaftet anlegen zu müssen. Zudem erzielen Sie so Zinserträge, auch wenn diese nicht im Vergleich mit Risiko-Assets nicht sehr hoch sind.

Welche Nachteile gibt es beim Tagesgeld?

Im Gegensatz zu anderen Anlageklassen wie Aktien, ETFs oder Immobilien haben Sie mit einem Tagesgeldkonto eine deutlich niedrigere Rendite.

Zudem ist ein Tagesgeldkonto keine gute Möglichkeit, um sich gegen den Kaufkraftverlust des Geldes durch die steigenden Inflationsraten zu schützen.

Darüber hinaus kann ab einem höheren Guthaben von 25.000 oder 50.000 Euro ein Verwahrentgelt anfallen. Daher eignet sich ein Tagesgeldkonto bei einigen Anbietern nur dann, wenn Sie kein Verwahrentgelt zahlen müssen. Das Verwahrentgelt ist oftmals höher als der Zinssatz, den Sie erhalten.

Tagesgeld Zinsen: Welcher Zinssatz ist gut?

Auch wenn ein Tagesgeldkonto im besten Falle Zinsen abwirft, muss dies nicht immer der Fall sein. In den letzten Jahren lag der Zinssatz bei Tagesgeldkonten durchschnittlich bei 0 Prozent. Der Grund hierfür ist der Leitzins gewesen, den die Europäische Zentralbank (EZB) angibt. Dieser wurde Jahr für Jahr weiter gesenkt. Daher haben auch die sicheren Anlageprodukte von Banken an Attraktivität verloren.

Der Anstieg des Leitzinses hat nun dazu geführt, dass es auch für Ihr Guthaben auf Tagesgeldkonten wieder Zinsen gibt. Aktuell sind bis zu 0,5 Prozent an Zinsen drin. Allerdings belaufen sich die meisten Zinsen aktuell auf Beträge zwischen 0 und 0,05 Prozent. Alles darüber würden wir aktuell (Stand: September 2022) daher als gut einstufen, wobei “gut” in diesem Fall sehr relativ ist.

Tagesgeld Vergleich: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, fängt die herausfordernde Aufgabe gerade erst an: die Suche nach einem geeigneten Tagesgeld-Anbieter. Sie können zunächst einmal bei Ihrer eigenen Hausbank anfragen, damit Sie zusätzlich zu den Angeboten auf Vergleichsportalen eine weitere Möglichkeit haben.

Um von einem Tagesgeldkonto besonders zu profitieren, sollten Sie nicht nur auf den einfachen Zinssatz achten. Es ist ebenso wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, bei welchen Beträgen die jeweilige Bank die Grenzen gesetzt hat. So kann es vorkommen, dass Sie bei der einen Bank zwar höhere Zinsen erhalten, jedoch eine Deckelung bis zu einem gewissen Betrag vorliegt. Besonders ärgerlich sind Verwahrentgelte für besonders hohe Beträge. Achten Sie daher darauf, ob und ab welchem Betrag die Bank ein Verwahrentgelt in Rechnung stellt.

Sie können darüber hinaus weitere Vergünstigungen durch Sonderaktionen erhalten. Wie bei Kreditkarten gibt es immer wieder Tagesgeldangebote mit einem zusätzlichen Startguthaben und kurzfristig hohen Zinsen für den Beginn.

So wechseln viele Anleger sogar von Tagesgeldkonto zu Tagesgeldkonto, um von den Aktionen verschiedener Banken zu profitieren. Das lohnt sich allerdings erst bei höheren Beträgen, bei denen wir Ihnen eher andere Anlageklassen als das Festgeldkonto empfehlen würden.

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Tipp: Damit Sie keine Quellensteuer zahlen, sollte es sich bei der Bank für Ihr Tagesgeldkonto um eine deutsche Bank handeln.

Sie sollten also bei der Wahl des Tagesgeldkontos auf folgende Kriterien achten:

  • Wie hoch ist der Zinssatz?
  • Gibt es ein Verwahrentgelt?
  • Können Sie von zusätzlichen Vergünstigungen profitieren?
  • Handelt es sich um eine deutsche Bank?

Tagesgeldkonto im EU-Ausland: Ist dies genauso sicher?

Die Einlagensicherung für Guthaben bis 100.000 Euro gilt in der gesamten Europäischen Union. Das bedeutet, dass bei einer Insolvenz einer Bank der Staat eingreift und die betroffenen Kunden entschädigt – eben bis zu 100.000 Euro.

Allerdings bedeutet dies nicht, dass Sie keinerlei Risiko eingehen. Seien Sie auch bei ausländischen Tagesgeldangeboten vorsichtig. Es kann nämlich der Fall eintreffen, dass der Staat in eine Staatspleite gerät. Das würde bedeuten, dass der Staat selbst keine Möglichkeiten hätte, um die betroffenen Kunden zu entschädigen.

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Ratingagenturen stufen die Bonität von Staaten ein. Daran können Sie sich orientieren.

Daher ist Ihr Geld trotz Einlagensicherung nicht in jedem EU-Staat auf der gleichen Ebene gesichert. Denn zwischen den Staaten gibt es teilweise eine große Diskrepanz. Achten Sie daher darauf, dass bei einem Tagesgeldkonto im Ausland der jeweilige Staat auch ausreichend liquide Mittel besitzt.

Tagesgeldkonto – So funktioniert die Kontoeröffnung

  1. Tagesgeldkonten vergleichen:

    Vor der eigentlichen Kontoeröffnung sollte auch beim Tagesgeld immer ein Vergleich der Anbieter stehen. Dazu stellen wir Ihnen auf unserer Webseite einen Tagesgeldvergleich zur Verfügung. Dieser enthält zu jeder dort genannten Bank einen Link. Klicken Sie auf diese, gelangen Sie zum Kontoeröffnungsantrag auf der entsprechenden Seite des Anbieters. Auf der Seite angelangt, können Sie dann online den entsprechenden Antrag zum Tagesgeld eröffnen ausfüllen.

  2. Kontoeröffnungsantrag ausfüllen:

    Schritt 2 beginnt mit der eigentlichen Kontoeröffnung. Hier gibt es bei den meisten Kreditinstituten zwei Optionen, nämlich dass Sie das Formular online ausfüllen und entsprechend auch direkt online an die Bank senden können. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Kontoeröffnungsantrag auszudrucken, per Hand auszufüllen und anschließend an die Bank zu versenden.

  3. Legitimation der Person:

    Nachdem Sie den Kontoeröffnungsantrag versendet haben, müssen Sie sich gegenüber der Bank legitimieren. Dazu stellen die Anbieter in den meisten Fällen zwei Verfahren zur Verfügung, nämlich zum einen das PostIdent- und zum anderen das VideoIdent-Verfahren. Beim PostIdent-Verfahren nehmen Sie entweder den ausgefüllten Kontoeröffnungsantrag, den Sie zuvor ausgedruckt haben oder nur einen ebenfalls ausgedruckten PostIdent-Coupon. Damit begeben Sie sich in Ihre nächste Postfiliale und legitimieren sich durch Angabe Ihrer Ausweisdaten. Die alternative Möglichkeit ist das VideoIdent-Verfahren. Hier stellen Sie mit dem Bankmitarbeiter eine Webcam-Verbindung her und halten Uhren Ausweis in die Kamera. Das funktioniert ebenso immer öfter per App.

  4. Bank einen Freistellungsauftrag erteilen:

    Nicht vergessen sollten Sie im Rahmen der Eröffnung eines Tagesgeldkontos, der jeweiligen Bank einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Immerhin haben sich die Zinsen beim Tagesgeldkonto mittlerweile wieder etwas erholt, sodass gerade größeren bei einer Anlagesumme durchaus 100 Euro und mehr im Jahr an Zinsen zu erzielen sind. Ist Ihr Sparer-Pauschbetrag noch nicht bei anderen Finanzdienstleister ausgeschöpft, sollten Sie der Bank einen entsprechenden Freistellungsauftrag erteilen.

  5. Zugangsdaten für Ihr Tagesgeldkonto erhalten:

    Der vorletzte Schritt der Kontoeröffnung besteht beim Tagesgeldkonto darin, dass die entsprechende Bank Ihnen die Zugangsdaten für Ihr Account senden wird. Dadurch können Sie sich zukünftig nicht nur in Ihr Tagesgeldkonto einloggen, wozu eine PIN oder ein Passwort notwendig sind. Darüber hinaus haben Sie später auch die Möglichkeit, Transaktionen von oder auf Ihr Tagesgeldkonto vorzunehmen. Dazu müssen Sie eine TAN eingehen, die mittlerweile meistens per PushTAN Verfahren generiert wird.

  6. Geld auf Ihr Tagesgeldkonto einzahlen:

    Nachdem Sie den gesamten Vorgang der Kontoeröffnung beim Tagesgeldkonto absolviert haben, müssen Sie noch die entsprechende Anlagesumme auf Ihr Tagesgeldkonto transferieren. Dies nehmen Sie von Ihrem Referenzkonto, welches anschließend auch das einzige Konto ist, auf das Sie vom Tagesgeldkonto zukünftig Geld überweisen können. Dies dient Ihrer Sicherheit, damit nicht etwa Betrüger Gelder von Ihrem Tagesgeld auf ein anderes Konto umleiten oder transferieren können.

Fazit: Lohnt sich ein Tagesgeldkonto?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Tagesgeldkonto weniger dafür geeignet ist, um hohe Zinsen zu erhalten. Es ist allerdings eine gute Möglichkeit, um die eigenen Finanzen besser zu organisieren. Sollten Sie zusätzlich Zinsen erhalten, ist dies ein netter Bonuseffekt.

Wenn Sie aktuell für ein neues Auto, oder die Anzahlung für ein Haus sparen, ist ein Tagesgeldkonto ideal, um das Geld ohne Risiken zur Seite zu legen und dennoch geringe Zinsen auf das Kapital zu erhalten. So können Sie in Notfällen weiterhin auf das geparkte Geld zugreifen und zugleich gilt das einfache Motto “Aus den Augen, aus dem Sinn” –  Sie sparen Geld, ohne es wirklich zu merken.
Oft können Sie ein Tagesgeldkonto zusätzlich zu einem Girokonto erhalten, ohne dass hierfür hohe Kosten anfallen. Daher kann es sich in diesen Fällen durchaus lohnen, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen.

Aktuell sollten Sie vor allem die Zinsen im Blick behalten. Die hohen Inflationsraten zwingen die Europäische Zentralbank zum Handeln. Das könnte in den nächsten Monaten zu weiteren Zinserhöhungen führen.

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Oliver Schoch

Oliver Schoch ist Bankkaufmann und Finanz-Journalist. Im Rahmen seiner Spezialisierung schreibt er mittlerweile seit 14 Jahren Artikel zu unterschiedlichen Finanz-Themen wie Börse, Versicherungen, Finanzierungen oder Geldanlage. Dabei gibt Oliver Schoch Lesenden gerne Ratschläge für den Finanz-Alltag und zeigt, wie interessant und alltäglich das Thema Finanzen in der Praxis ist.

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    FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Tagesgeld

  • Fallen bei einem Tagesgeldkonto Steuern an?

    Wenn Sie durch Ihr Tagesgeldkonto Zinsen erhalten, zahlen Sie wie bei anderen Anlageformen Zinsen in Form der Kapitalertragssteuer. Das bedeutet, dass Sie auf die Zinsen die Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und unter Umständen Kirchensteuer zahlen müssen.

    Sie können Ihren Freibetrag von 801 Euro (ab 2023 1.000 Euro) nutzen, indem Sie einen Freistellungsauftrag stellen. Sprechen Sie hierfür einfach Ihre Bank an. Bei Ehepaaren beträgt der Freibetrag 1.602 Euro bzw. 2.000 Euro ab 2023.

  • Kann ich mehrere Tagesgeldkonten eröffnen?

    Ja, Sie können mehrere Tagesgeldkonten bei verschiedenen Banken eröffnen. Wenn Sie jedoch mehr als 100.000 Euro anlegen möchten, sollten Sie darauf achten, dass die Summe über mehrere Konten verteilt wird, um den Schutz der Einlagensicherung zu gewährleisten.

  • Kann ich mein Geld jederzeit abheben?

    Ja, Sie können Ihr Geld zu jeder Zeit abheben. Es kann jedoch eine Wartezeit geben, die je nach Anbieter unterschiedlich sein kann. Einige Banken bieten jedoch eine Express-Option an, mit der Sie das Geld sofort abheben können. In diesem Fall müssen die Bankgebühren beachtet werden.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Tagesgeld- und Girokonto?

    Mit Ihrem Girokonto können Sie deutlich mehr machen als mit einem Tagesgeldkonto. Ein Girokonto unterstützt Funktionen wie Überweisungen und Einzüge via Lastschrift. Ein Tagesgeldkonto ist hingegen nur zum Parken von Geld geeignet und mit deutlich weniger Funktionen ausgestattet.

  • Was ist der Unterschied zwischen Festgeld und Tagesgeld?

    Bei einem Tagesgeldkonto können Sie durchgehend über das eingezahlte Geld verfügen. Der Zinssatz kann sich zudem ändern, sodass Sie keine Sicherheit darüber haben, welchen Zinssatz Sie langfristig erhalten.

    Bei einem Festgeldkonto legen Sie Ihr Geld jedoch zu einem festen Zins für einen festen Zeitraum an. Je länger der ausgewählte Zeitraum ist, umso höher sind die Zinsen bei einem Festgeldkonto. Allerdings können Sie für diesen Zeitraum nicht auf Ihr eingelegtes Kapital verfügen. Bei einer vorzeitigen Kündigung kommen zudem Strafzinsen auf Sie zu.

  • Was ist ein Tagesgeldkonto?

    Ein Tagesgeldkonto ist ein Sparkonto, auf dem man sein Geld parken kann und das zugleich mit hohen Zinsen verzinst wird. Es ist eine flexible Anlageform, die liquides Eigenkapital bietet und die auch einen guten Schutz vor Inflation bietet.

  • Wie hoch sind die Zinsen auf ein Tagesgeldkonto?

    Die Zinsen auf ein Tagesgeldkonto können je nach Anbieter unterschiedlich sein. Es lohnt sich daher, die Konditionen der verschiedenen Banken zu vergleichen, um das beste Angebot zu finden.

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  • Wie kann ich ein Tagesgeldkonto eröffnen?

    Wenn Sie ein Tagesgeldkonto eröffnen wollen, müssen Sie sich lediglich für eine Bank entscheiden und Ihre persönlichen Daten angeben. Nach einer Verifizierung Ihrer Daten erhalten Sie von Ihrer Bank alle notwendigen Daten für das Tagesgeldkonto. Wichtig ist hierbei das Referenzkonto. Damit werden die künftigen Interaktionen des Tagesgeldkontos (also Ein- und Auszahlungen) künftig durchgeführt. Als Referenzkonto kann eine Bank unter Umständen verlangen, dass Sie ein Referenzkonto angeben, das ebenfalls bei der gleichen Bank läuft. Daher müssen Sie eventuell ein zusätzliches Girokonto bei der Bank für Ihr Tagesgeldkonto eröffnen.

  • Wie sicher ist mein Geld auf einem Tagesgeldkonto?

    Das Geld auf einem Tagesgeldkonto ist durch die Einlagensicherung (bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde) abgesichert. Sollte Ihre Bank in Schwierigkeiten geraten, sind Ihre Einlagen durch die staatliche Regelung geschützt. Es ist jedoch wichtig, dass Sie eine Bank in zahlungskräftigen Ländern auswählen, um auf Nummer sicher zu gehen.

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