Finanzen

Die weltweit steigenden Inflationsraten führen dazu, dass Sie sich umso mehr mit Ihren Finanzen auseinandersetzen müssen. Liest man sich das erste Mal in dieses Thema ein, stellt man fest, wie umfangreich das Thema doch ist. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick darüber, was Sie über Ihre Finanzen wissen sollten.

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Was sind Finanzen?

Der Begriff Finanzen ist sehr abstrakt und allgemein. Er beschreibt vor allem die finanziellen Mittel, die Sie haben und fasst Ihre Aktivitäten mit Bezug auf Geld und Vermögenswerten zusammen.

Wer einen Überblick über seine Finanzen hat, hat also seine Ein- und Ausgaben im Blick. Dabei ist das gesamte Finanzsystem sehr komplex und umfangreich. Das Geld- und Bankensystem hat viele Bereiche hervorgebracht. Die meisten dieser Bereiche sind für Laien zum Glück eher weniger von Bedeutung.

Eng mit dem Finanzsektor sind Banken und unser Geldsystem verknüpft. Denn ohne eine tauschbare Recheneinheit als Geld ist der Finanzsektor noch weniger greifbar. Wenn etwas mit Geld zu tun hat, sind Banken für die Organisation notwendig.

Warum ist es so wichtig, sich mit seinen Finanzen auseinanderzusetzen?

In der heutigen Welt ist es aufgrund unseres Finanzsystems nicht möglich, ein Leben aufzubauen, ohne über ausreichend finanzielle Mittel zu verfügen. Daher ist es umso wichtiger, sich ausführlich mit der eigenen finanziellen Situation auseinanderzusetzen und diese zu optimieren.

Wer sich mit seinen Finanzen beschäftigt, verschafft sich sogar Zeit, denn mit sinnvollen Handlungen im Finanzsektor können Sie sich ein zusätzliches Einkommen aufbauen oder ein eigenes Eigenheim leisten und so auf Dauer bares Geld sparen. Das hilft Ihnen dabei, sich finanziell unabhängiger zu machen und eventuell ihre Arbeitszeit zu verringern oder früher in Rente zu gehen.

Sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen ist besonders wichtig, wenn es um Ihre Altersvorsorge geht.

Finanzen und Geld: Was ist Geld und wieso ist es so wichtig?

Wenn wir von Finanzen sprechen, geht es um das Thema Geld, und wie man gut damit umgehen und es im besten Fall vermehren kann. Als effiziente Recheneinheit können wir Geld heutzutage dazu nutzen, um es gegen lebensnotwendige Mittel einzutauschen. Geld ist also ein Tauschmittel. Je mehr Geld Sie haben, umso mehr Tauschobjekte können Sie dafür erhalten.

Eine einheitliche Recheneinheit wie Geld macht es deutlich einfacher, alltägliche Gegenstände zu erwerben. Stellen Sie sich das Leben ohne Geld vor. Wenn Sie Produkte haben wollen, die Sie selbst nicht erzeugen können, müssten Sie hierfür einen anderen Gegenstand eintauschen. Wenn die Gegenseite allerdings kein Interesse an Ihrem Gegenstand hat, findet kein Tauschgeschäft statt.

Mit Geld bzw. einer Währung als Recheneinheit können wir einheitliche Tauschbedingungen schaffen. Dadurch wird der gesamte Tauschprozess deutlich effizienter.

Keine Finanzen ohne Bank

Wenn es darum geht, sein Geld und seine Finanzen zu verwalten, denken wir zunächst vor allem eine Institution: die Bank.

Die Geschichte der Banken geht gar bis in zweite Jahrtausend v. Christus zurück. Mittlerweile hat sich mit dem Bankensystem ein vollumfängliches und kompliziertes Konstrukt gebildet.

Im Zentrum des Bankensystems steht die sogenannte Zentralbank. Eine Zentralbank ist dafür verantwortlich, dass unser Geld einen Wert hat und diesen beibehält. Hierfür strebt die Europäische Zentralbank beispielsweise eine jährliche Inflationsrate von 2 Prozent an. Das heißt, sie strebt eine jährliche Verteuerung von 2 Prozent an.

Die Zentralbanken sind auch für die Herstellung von Bargeld zuständig: Also kümmert sie sich um die Prägung von Münzen und Drucken von Geldscheinen.
Es gilt die Faustregel: Je mehr Geld gedruckt wird, umso mehr verliert das Geld an Wert. Hier gilt auch das einfache Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Die heutige Gesellschaft baut vollkommen auf das Bankensystem auf. Das Geld bzw. die Währungen liegen in staatlichen Händen, wobei die jeweiligen Zentralbanken die Verantwortung tragen. Als

Finanzen optimieren: Diese Fragen sind wichtig

Wenn Sie Ihre Finanzen optimieren wollen, gibt es viele Punkte, an denen Sie ansetzen können. Hier ist es wichtig, sich im Voraus Gedanken darüberzumachen, welche Notwendigkeiten sich ergeben.

Das Konto: Die Grundlage der eigenen Finanzen

Bei der Vielzahl von unterschiedlichen Konten unterscheidet man im Grundsatz aber immer zwei Arten:

  • Ein Konto bei einer reinen Online-Bank
  • Ein Konto bei einer Bank mit Filiale 
  • eine Mischform aus den beiden Arten

Online-Banken haben oftmals einen Kosten- und auch Zeitvorteil. Dies bedeutet, dass die Kontoführung der Regel günstiger ist, weil die Banken kein teures Filialnetz unterhalten müssen. Der Zeitvorteil rührt daher, dass viele Prozesse, wie die Kontoeröffnung (voll) digital sind. Filialbanken wiederum haben Vorteile in Sachen Service und Kundennähe – bei Geldgeschäften sicherlich auch ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Mit Ausnahme von Entwicklungsländern bildet das Girokonto heutzutage die Grundlage der Bürger. Die Organisation der eigenen Finanzen erscheint ohne eigenes Konto nahezu unmöglich. Anbieter von Konten sind dabei Banken bzw. Kredit- und Finanzinstitute. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Konten. Beispiele sind:

  • Privates Girokonto
  • Kinderkonto
  • Geschäftskonto 
  • Tagesgeldkonto
  • Festgeldkonto

Ohne zu sehr ins Detail der Besonderheiten der einzelnen Konten zu gehen, können wir festhalten, dass das Führen eines Kontos bzw. mehrerer Konten heutzutage unerlässlich ist, um seine Finanzen im Blick zu behalten. Über ein Konto können Sie Überweisungen durchführen oder Lastschriften zulassen und so Fremdforderungen einfach und bequem begleichen.

Dabei ermöglichen Konten einem viel Flexibilität. Mit integriertem Dispositionskredit, zusätzlichen Girokarten und Kontomodellen, die Ihnen Zinsen auf Ihr Erspartes garantieren, können Sie zwischen verdienen Arten wählen.

Online-Banken haben oftmals einen Kosten- und auch Zeitvorteil. Dies bedeutet, dass die Kontoführung der Regel günstiger ist, weil die Banken kein teures Filialnetz unterhalten müssen. Der Zeitvorteil rührt daher, dass viele Prozesse, wie die Kontoeröffnung (voll) digital sind. Filialbanken wiederum haben Vorteile in Sachen Service und Kundennähe – bei Geldgeschäften sicherlich auch ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Allerdings ist ein Konto nicht dafür geeignet, um die Kaufkraft von Erspartem beizubehalten. Stattdessen verliert Ihr Geld aufgrund der Inflation an Wert, wenn Sie dieses nur auf Ihrem Konto verwahren.

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Wichtig: Die Auswahl des richtigen Girokontos kann Ihnen dabei helfen, hohe Gebühren zu vermeiden. Zwar werden kostenlose Girokonten immer seltener und sind oft mit bestimmten Voraussetzungen verknüpft, allerdings können Sie mit einem Kontovergleich sehr viel Geld sparen und damit die Organisation Ihrer Finanzen optimieren.

Aktien und ETFs: Wofür ist das gut?

Wenn Sie das Ziel verfolgen, sich finanziell besser aufzustellen, geht dies vor allem über Investitionen. Beliebte Mittel sind hierbei Aktien und ETFs.
Aktien stellen nichts anderes dar als Unternehmensanteile. Wenn Sie eine Aktie kaufen, sind Sie somit Anteilseigner dieses Unternehmens und erhalten über die Aktionärsversammlungen sogar ein Mitspracherecht. Das ist als kleiner Aktionär zugegeben sehr gering.

Mit einem Kauf von Aktien gehen Sie stets das Risiko ein, das investierte Kapital zu verlieren. Allerdings können Sie von Aktien finanziell profitieren, indem das Unternehmen seinen Wert steigert und der Aktien-Kurs steigt. Gleichzeitig erhalten Sie bei einigen Unternehmen Dividenden – das sind Gewinnausschüttungen von Unternehmen.

ETFs bilden hingegen eine Vielzahl von Aktien oder bestimmte Märkte und Regionen ab. Es handelt sich also um einen Fonds, der Sie

Der Handel von Aktien und ETFs erfolgt über ein Depot, das Ihnen in der Regel eine Bank zur Verfügung stellt. Spezielle Broker haben sich dabei auf den Handel mit Aktien und ETFs spezialisiert.

Es gilt: Je höher die potenzielle Rendite ist, umso höher ist das mit der Investition einhergehende Risiko.

Was hat es mit Krediten auf sich?

Wer einen Kredit bezieht, leiht sich von einer anderen Partei Geld aus. Als Gegenleistung erhält der Kreditgeber einen höheren Betrag zurück. Ein Kreditnehmer zahlt also Zinsen auf den erhaltenen Betrag. Schließlich geht der Kreditgeber das Risiko ein, das Geld vom Kreditnehmer nicht mehr zurückzuerhalten.

Es gibt dabei verschiedene Arten von Krediten:

  • Ratenkredit (oft bis maximal 50.000 Euro mit max. 120 Monaten Laufzeit, Verwendung frei)
  • Immobilienkredit
  • Dispositionskredit (Die Möglichkeit, das eigene Girokonto zu überziehen, besonders hohe Zinsen)
  • Kreditkartenrahmen

Es gibt viele weitere Arten von Krediten, wie beispielsweise Umschuldungs- oder Autokredite, die sich in der Regel allerdings dem Ratenkredit zuordnen lassen.

Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie die Rückzahlung eines Kredites ablaufen kann. Durchgesetzt haben sich vor allem sogenannte Annuitätendarlehen. Hier zahlen Sie den jährlich festgelegten Zinssatz monatlich in Relation zur Restschuld ab.

Bei einem Kredit von 100.000 Euro mit einem Zinssatz von 3 Prozent würden sich die zu zahlenden Zinsen im ersten Monat der Rückzahlung auf 250 Euro (100.000 × 0,03 / 12) belaufen. Zusätzlich kommt auf die 250 Euro noch der Tilgungsbetrag – beispielsweise anfänglich 500 Euro. Das macht eine monatliche Rate von 750 Euro.

Für den 2. Monat der Rückzahlung würden die Zinsen nur noch 248,75 Euro belaufen, und der Tilgungsbetrag dafür um eben jene 1,25 Euro ansteigen, sodass die monatliche Rate weiterhin bei 750 Euro verbleibt.

Um die eigenen Finanzen zu optimieren, sollten Sie auf Kredite verzichten, die lediglich dem Konsum dienen. Kredite lohnen sich in der Regel nur dann, wenn Sie dadurch auch eine Ersparnis haben oder in kleinen Beträgen, wenn es sich um Notfälle handelt.

Fazit

Die Geschichte der Finanzen reicht weit in die Vergangenheit zurück. Dabei hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein hochkomplexes Konstrukt mit einem Bankensystem entwickelt. Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit ist es jedoch umso wichtiger, sich mit seinen Finanzen ausführlich auseinanderzusetzen.

Durch das eigene Girokonto, einem bewussten Konsum und einer Investitionsstrategie können Sie Ihre Finanzen bündeln und sich finanziell besser aufstellen.

Das Thema Finanzen sollten Sie vor allem mit Hinblick auf Ihre Altersvorsorge ernst nehmen und sich daher ausführlich damit auseinandersetzen.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Finanzen

  • Lohnt sich ein Tagesgeldkonto noch?

    Ein Tagesgeldkonto ist an sich zwar flexibel, allerdings bringt es kaum noch nennenswerte Zinsen. Im Vergleich zu einem einfachen Girokonto kann es sich dennoch lohnen.

  • Sollte ich in Aktien investieren?

    In der Vergangenheit hat sich der Aktienmarkt als sehr lohnenswert erwiesen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür war jedoch, dass Sie langfristig investiert haben. Wer mit Aktien in ein bis zwei Jahren reich werden will, wird sehr oft hohe Verluste erleiden. Es kann durchaus sein, dass die ersten Investitionen an einem Hochpunkt getätigt werden. Daher sollten Sie stets nur geringe Summen investieren und dabei langfristig mit Sparplänen am Finanzmarkt agieren.

  • Wie kriege ich meinen Finanzen in den Griff?

    Es ist wichtig, dass Sie sich einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben verschaffen. Während sich an den Einnahmen oftmals nicht schnell etwas verändern lässt, sieht das bei den Ausgaben anders aus. Zu teurer oder unnötige Versicherungen, regelmäßiges Essen in teuren Restaurants oder kurze Strecken mit dem Auto sind oft schnell zu vermeiden. So können Sie Kosten einsparen und dieses unter Umständen investieren. Empfehlenswert ist zudem die Führung eines Haushaltsbuches, um auch alle Kosten des Alltags zusammenzufassen und dahingehend zu optimieren.

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