Autor Paul Roth

Paul Roth

Paul sitzt mit seinem Studium des Bankmanagements direkt am Puls der Wirtschaft. Er fasziniert sich besonders für aktuelle Trends am Finanz- und Kapitalmarkt. Von Anleihen, über Aktien, ETFs, Rohstoffen, Immobilien und Kryptowährungen, möchte er für den Leser gerne über die grundlegenden Zusammenhänge berichten.

Möchten Sie Ihre finanzielle Zukunft gut planen und sicherstellen, dass Sie bestmöglich aufgestellt sind? Tauchen Sie ein in unsere neueste Ausgabe des „Finanzbericht“. Wir analysieren für Sie aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die direkten Einfluss auf Ihre Finanzen haben könnten.

Der „Finanzbericht“ hilft Ihnen dabei, die Faktoren zu verstehen, welche sich auf Ihre finanzielle Situation auswirken. Entdecken Sie, wie sich globale und lokale Ereignisse, Markttrends und politische Entwicklungen auf Ihre Finanzplanung auswirken könnten. So bleiben Sie stets auf dem Laufenden und können proaktiv handeln, um finanziell gut gerüstet zu sein.

Finanzbericht KW 34: Das Wichtigste in Kürze

  • Deutsche Wirtschaft stabilisiert sich und wendet technische Rezession ab
  • BRICS baut ihr politisches Bündnis als Gegenmodell zum Westen weiter aus
  • Zentralbänker nach Jackson Hole: Anhebungen der Zinsen immer noch nicht abgeschlossen
  • Inhabergeführte Fast-Food-Kette Subway verkauft ihr Geschäft für mehrere Milliarden Dollar
  • Immobiliensektor: Steigende Mieten als positives Zeichen, Finanzierungskosten belasten dennoch weiterhin
  • Indikatoren des Arbeitsmarktes sowie Inflation für Marktbeobachter im Fokus der kommenden Woche

Märkte im Überblick – Finanzbericht

Performance der 40 im DAX befindlichen Aktien
Performance der 40 im DAX befindlichen Aktien

Vier Dax-Aktien mit steigenden Kursen und attraktiver Bewertung

Zum Beginn wollen wir direkt einmal auf vier DAX-Aktien schauen, welche trotz der holprigen Verläufe des Gesamtmarktes eine starke Performance aufweisen konnten.

RWE: Eine grüne Wette, die sich auszahlt

RWE hat seine Strategie seit 2015 konsequent auf erneuerbare Energien ausgerichtet und die Gewinnprognosen regelmäßig übertroffen. Mit einem aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10, das 20% unter dem Zehnjahresdurchschnitt liegt, empfehlen alle 25 Analysten die Aktie zum Kauf. Das Unternehmen investiert aggressiv in erneuerbare Projekte und hat auch von der Biden-Regierung profitiert.

RWE.DE
RWE AG INH O.N.
32,07 €
0,38 €
1,17%

Rheinmetall: Ein Boom in der Rüstungsbranche

Rheinmetall hat seinen Aktienkurs in den letzten zwei Jahren um etwa 200% gesteigert. Dies wird durch prall gefüllte Auftragsbücher und den Ukraine-Krieg beflügelt. Mit einem KGV von 23 ist die Aktie nicht billig, doch das KGV sinkt bei erwarteten Gewinnen auf etwa 15. Vierzehn von sechzehn Analysten raten zum Kauf.

RHM.DE
RHEINMETALL AG
XETRA
510,00 €
6,00 €
1,19%

Hannover Rück: Konsistente Kurssteigerung

Hannover Rück hat seinen Kurs seit 2014 verdreifacht, ohne an Bewertung zuzulegen. Mit einem aktuellen KGV von 12 erscheint die Aktie moderat bewertet. Das Unternehmen hat seine Gewinne durch effektive Vertragserneuerungen und geringere Naturkatastrophenschäden gesteigert. Es ist eine Tochtergesellschaft der Talanx AG, die wiederum mehrheitlich dem HDI Haftpflichtverband gehört.

HNR1.DE
HANNOVER RUECK SE NA O.N.
XETRA
230,60 €
0,6 €
0,26%

Deutsche Börse: Mehr als nur ein Krisen-Gewinner

Die Deutsche Börse hat sich als resilientes Unternehmen etabliert. Der Aktienkurs stieg seit 2009 kontinuierlich, und das Unternehmen hat seine Prognose für dieses Jahr erhöht. Mit einem KGV von etwa 17 ist die Aktie im Vergleich zu ihrem Zehnjahresdurchschnitt etwas unterbewertet. Das Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen, um sich gegen Marktschwankungen abzusichern, und plant, seine Geschäftsbereiche durch Übernahmen zu erweitern.

DB1.F
DEUTSCHE BOERSE NA O.N.
Frankfurt
187,55 €
1,95 €
1,05%

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Deutsche Wirtschaft im Stillstand – Ein Alarmsignal oder nur eine Konjunkturdelle?

Das Statistische Bundesamt hat kürzlich bestätigt, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2023 stagniert1Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2023 – https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/08/PD23_336_811.html. Das ist das dritte Quartal in Folge ohne Wachstum, und es stellt sich die Frage: Ist Deutschland auf dem Weg, der „kranke Mann Europas“ zu werden, oder handelt es sich nur um eine kurzfristige Konjunkturdelle?

Technische Rezession abgewendet
Eine technische Rezession, die durch zwei aufeinanderfolgende Quartale mit schrumpfender Wirtschaftsleistung gekennzeichnet ist, liegt nicht vor. Statistikamt-Chefin Ruth Brand spricht von einer Stabilisierung der deutschen Wirtschaft. Doch bleibt das Land weitgehend stagnierend und ohne spürbares Wachstum.

Konjunktur- oder Wachstumsschwäche?
Das Kernproblem liegt in der Frage, ob die aktuelle Schwäche ein vorübergehendes Phänomen ist oder ob Deutschland sich auf einen langfristigen Pfad der Stagnation begibt. Wenn es nur eine Konjunkturschwäche ist, wäre die politische Einflussnahme begrenzt, da solche Phasen in der Regel zyklisch sind. Bei einer anhaltenden Wachstumsschwäche hingegen könnten strukturelle Faktoren das Wachstum dauerhaft hemmen.

  • Strukturelle Sorgen – Exportabhängigkeit: Deutschlands Exportwirtschaft steht vor harten Zeiten, insbesondere durch den Handelsrückgang mit den USA und China. Deutsche Exporte im zweiten Quartal gingen um 1,1% zurück, was die Sorgen um eine langfristige Schwäche untermauert.
  • Energiepreise: Deutschlands hohe Energiepreise könnten zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil führen. Obwohl die Preise in den nächsten Jahren sinken könnten, ist es unwahrscheinlich, dass sie mit den Energiepreisen in Ländern wie den USA konkurrieren können.
  • Demografischer Wandel: Der Rückgang der Erwerbspersonen könnte das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft weiter einschränken.
  • Hoffnungsschimmer Stabile Preise: Die Bundesregierung rechnet für 2024 mit einer Inflation von 2,7%, was nahe am Ziel der Notenbanken liegt. Das könnte eine willkommene Erholung nach den hohen Inflationsraten der letzten Jahre sein.
  • Industrieller Strukturwandel: Die hohen Energiepreise könnten als Katalysator für die Modernisierung der industriellen Basis dienen. Wenn die Unternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen, könnte das zu einer Erhöhung der Effizienz führen.

Fazit zur aktuellen Situation der deutschen Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft steht an einer Kreuzung: Entweder sie findet Wege, strukturelle Probleme zu überwinden, oder sie könnte in eine Phase des dauerhaften, niedrigen Wachstums eintreten. Ein proaktiver Ansatz in der Wirtschaftspolitik und Investitionen in Technologie könnten entscheidend sein, um das Blatt zu wenden.

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Die Neue Weltordnung: BRICS Plus als geopolitische und ökonomische Macht

Der jüngste BRICS-Gipfel hat eine klare Botschaft gesendet: Hier entsteht eine neue globale Macht, die den Westen herausfordert. Mit der Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern, darunter Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, bildet das Staatenbündnis nun einen erheblichen Anteil der weltweiten Wirtschaftsleistung. Aber was bedeutet das für die globale Finanzlandschaft und die bestehenden Machtverhältnisse?

BRICS Plus: Mehr als nur eine Erweiterung

Der BRICS-Gipfel hat den geopolitischen Status Quo nachhaltig verändert. Mit der Ausweitung auf insgesamt 13 Mitgliedsländer, darunter einige mit erheblichen Ressourcen und wirtschaftlichem Potenzial, hat sich der Einfluss des Bündnisses massiv verstärkt. Zum Vergleich: Die BRICS Plus-Staaten machen nun fast 30% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, während die G7-Staaten nur noch 45% ausmachen.

Interne Herausforderungen: Einigkeit und Dissonanz

Die größte Frage ist, ob das Bündnis seine internen Spannungen und Konflikte bewältigen kann. Differenzen zwischen Indien und China, aber auch die Politik von Brasilien, könnten die Effektivität des Bündnisses beeinträchtigen. Wenn es jedoch gelingt, eine gemeinsame Agenda zu formulieren, könnten die BRICS Plus-Staaten eine ernstzunehmende Alternative zur westlichen Weltordnung darstellen.

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Auswirkungen auf die globale Wirtschaft
Die finanzielle Schlagkraft der BRICS Plus-Staaten dürfte sich in den kommenden Jahren weiter verstärken. Das rasante Wachstum von Ländern wie Indien und China macht diese Staaten zu wichtigen Playern auf dem globalen Parkett. Dies könnte das Ende der westlichen Dominanz in der Weltwirtschaft und in internationalen Institutionen wie dem IWF oder der Weltbank bedeuten.

Die Reaktion des Westens
Während die USA ihre eigene Handelspolitik überdenken, sollte der Westen vorsichtig sein, nicht zu sehr auf Abschottung und Isolationismus zu setzen. Die Attraktivität der BRICS-Staaten liegt teilweise in ihrer Offenheit für neue Mitglieder und in der Möglichkeit, den sogenannten “globalen Süden“ anzuziehen.

Fazit zur aktuellen geopolitischen Entwicklung

Der jüngste BRICS-Gipfel ist mehr als nur ein Treffen zwischen Staatschefs. Es ist ein Zeichen für eine Verschiebung in der globalen Machtstruktur. Ob dies jedoch zu einer langfristigen Veränderung führt, bleibt abzuwarten. Eines ist klar: Anleger, die die geopolitischen Veränderungen für sich nutzen möchten, sollten jetzt handeln.

Die Entwicklung des BRICS-Bündnisses ist ein wichtiger Schachzug in der globalen Finanzlandschaft. Wenn es den Mitgliedern gelingt, ihre individuellen Interessen zurückzustellen und als einheitlicher Block zu agieren, könnte dies den Beginn einer neuen Ära bedeuten.2BRICS lädt sechs Länder, darunter Saudi-Arabien und Iran, als neue Mitglieder ein – … Weiterlesen Für den Westen bleibt die Frage: Wie reagiert man darauf, ohne die eigenen Werte und Interessen zu kompromittieren?

Entwicklungen in der Finanzbranche aktuell – Finanzbericht KW 34

Zinsentwicklung, Jackson Hole und Ihre Finanzen: Aktuelle Entwicklungen und was Sie wissen sollten

Jedes Jahr wird das kleine Bergdorf Jackson Hole zum Nabel der globalen Finanzwelt. Aber warum? Die Antwort ist einfach: die jährliche Wirtschaftskonferenz, auf der führende Zentralbanker und Ökonomen diskutieren. In diesem Jahr gab es besondere Aufmerksamkeit für die Zinsentwicklung.

Was genau sind Zinsen und weshalb ist deren Entwicklung für Sie wichtig?

Zinsen sind das, was Banken Ihnen für geliehenes Geld berechnen oder was Sie für Ihre Ersparnisse erhalten. Der Zinssatz wird oft von der Zentralbank eines Landes festgelegt. Ein höherer Zinssatz bedeutet in der Regel teurere Kredite aber bessere Renditen für Sparer. Ein niedriger Zinssatz fördert hingegen Investitionen und Konsum.

Warum Jackson Hole für die Finanzmärkte essenziell ist

Die diesjährige Konferenz in Jackson Hole gab wichtige Einblicke in die Gedanken der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank (EZB) zur künftigen Zinspolitik. Diese Informationen sind entscheidend für die Finanzmärkte, aber auch für den durchschnittlichen Bürger. Änderungen des Zinssatzes können die monatliche Hypothekenzahlung beeinflussen, die Rendite von Sparanlagen verändern und sogar die Arbeitsmarktlage beeinflussen.

Was wurde dieses Jahr entschieden?

Die klare Botschaft aus Jackson Hole war, dass die Zinsen in naher Zukunft steigen könnten. Das hat verschiedene Gründe: steigende Inflation, ein erholt sich rasch erholender Arbeitsmarkt und wachsender Optimismus in der Wirtschaft. Wenn Sie über variable Darlehen oder Kreditkarten verfügen, ist jetzt die Zeit, sich auf höhere Kosten vorzubereiten.

Handlungsempfehlungen der Redaktion

1. Überprüfen Sie Ihre Kredite: Wenn Sie einen variablen Zinssatz haben, könnte es klug sein, in einen festen Zinssatz umzuschichten.

2. Sparen Sie klug: Wenn die Zinsen steigen, ist es eine gute Zeit, in Anlagen mit fester Verzinsung zu investieren.

Ihre nächsten Schritte?

Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie sich steigende Zinsen auf Ihre Finanzen auswirken können? Klicken Sie hier, um unseren detaillierten Leitfaden zur Zinsentwicklung zu lesen.

Das ist ein komplexes Thema, aber wichtig für jeden, der Geld spart, investiert oder leiht. Der Schlüssel liegt darin, informiert zu bleiben und proaktiv zu handeln. Jackson Hole mag weit entfernt sein, aber seine Auswirkungen sind näher an Ihrem Geldbeutel, als Sie denken.

Fast-Food-Kette Subway vor möglicher Milliardenübernahme

Subway, die bekannte Sandwich-Kette, könnte bald den Besitzer wechseln. Die Investmentfirma Roark Capital ist kurz davor, Subway für mehr als 9 Milliarden Dollar zu kaufen. Aber was bedeutet das alles?

Wer ist wer?
– Subway: Eine große Fast-Food-Kette, bekannt für ihre Sandwiches.
– Roark Capital: Eine Investmentfirma, die bereits andere Restaurantketten besitzt.

Was ist ein Private-Equity-Unternehmen?
Roark Capital ist ein sogenanntes Private-Equity-Unternehmen. Das bedeutet, sie kaufen Anteile an Unternehmen, mit dem Ziel, diese später profitabler zu machen und eventuell wieder zu verkaufen.

Warum verkauft Subway?
Die Familien, die Subway besitzen, haben beschlossen, das Unternehmen zu verkaufen. Sie hatten ursprünglich gehofft, mehr als 10 Milliarden Dollar zu bekommen, aber Roark Capital und andere Interessenten denken, dass das zu viel ist.

Was sind die Bedingungen?
Roark Capital bietet nicht den gesamten Kaufpreis sofort an. Ein Teil des Geldes wird erst ausgezahlt, wenn Subway bestimmte finanzielle Ziele erreicht. Das nennt man „Earn-Out.“

Gibt es Risiken?
Einige Experten denken, dass der Deal Probleme mit den Wettbewerbsbehörden bekommen könnte, da Roark Capital bereits andere Restaurantketten besitzt. Aber bisher sieht es so aus, als würde der Deal durchgehen.

Was bedeutet das für mich als Kunde?
Im Moment wahrscheinlich nicht viel. Aber in der Zukunft könnte es Änderungen im Menü oder den Preisen geben, je nachdem, wie Roark Capital das Unternehmen führt.

Dieser Milliardendeal könnte also die Zukunft von Subway und Ihrer nächsten Sandwich-Bestellung beeinflussen3Übernahmegesellschaft Roark stellt Bedingungen für Subway-Deal im Wert von über 9 Mrd. Dollar … Weiterlesen.

Entwicklungen in der Immobilienbranche – Finanzbericht KW 34

Höhere Mietrenditen trotz gestiegener Finanzierungskosten

Die Mietrenditen im Immobiliensektor zeigen für das erste Halbjahr 2023 ein aufsteigendes Profil, besonders in deutschen B- und C-Städten. Der Mietrenditeatlas von Baufi24 zeigt, dass die Mietrenditen im Durchschnitt um 0,22 Prozentpunkte auf 3,71 Prozent gestiegen sind. Insbesondere Bremen und Gelsenkirchen haben bemerkenswerte Zuwächse erzielt, wobei letzteres sogar eine Bruttomietrendite von über 5 Prozent erreicht hat.

Allerdings trübt das Aufkommen höherer Zinssätze und strikterer Eigenkapitalanforderungen durch Banken die Gesamtattraktivität der Immobilieninvestitionen. Obwohl die Mieten gestiegen sind, können sie die höheren Finanzierungskosten oft nicht kompensieren. Das stellt vor allem für Kapitalanleger eine Herausforderung dar4In diesen Städten steigen die Mietrenditen besonders – https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-in-diesen-staedten-steigen-die-mietrenditen-besonders/29349002.html.

Besondere Entwicklungen im Immobiliensektor

  • Big-Seven Städte: In Städten wie Stuttgart, Berlin und München sind die Renditen verhältnismäßig gering, wobei Stuttgart mit 3,55 Prozent die höchste Bruttomietrendite unter den A-Metropolen aufweist.
  • Rising Stars: Bremen und Gelsenkirchen führen die Liste in den B-Städten an, mit Bruttomietrenditen von 4,48 bzw. 5,10 Prozent.
  • Affordable Investments: Laut Finanzierungsvermittler Hüttig & Rompf sind die Kosten für Kapitalanleger im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Prozent gesunken, was teilweise auf den Kauf älterer Bestandsimmobilien zurückzuführen ist.
  • Eigenkapitalanforderungen: Die durchschnittliche Eigenkapitalquote ist im letzten Jahr von 22,1 Prozent auf 28,6 Prozent gestiegen, hat sich jedoch im zweiten Quartal 2023 wieder auf 26,6 Prozent reduziert.
  • Kleinere und Ältere Immobilien im Fokus: Im vergangenen Jahr wurden vorrangig Bestandsimmobilien finanziert, die älter als 20 Jahre sind. Die durchschnittliche Größe der finanzierten Immobilien ist ebenfalls gesunken, von 108 auf 98 Quadratmeter.

Fazit zum aktuellen Immobilienmarkt

Die steigenden Mietrenditen deuten auf eine anhaltende Attraktivität des Immobilienmarktes hin. Allerdings sollten Investoren die gestiegenen Finanzierungskosten und Eigenkapitalanforderungen in ihre Gesamtkalkulation einbeziehen.

Immobilien-Investment: Ratgeber zur Kapitalanlage 2023

Finanzbericht: Der Marktausblick für KW 35

In der kommenden Woche sollten Investoren mehrere entscheidende Wirtschaftsindikatoren genau beobachten. Zunächst rückt der US-amerikanische CB Consumer Confidence Index für den August in den Fokus, bei dem ein Wert von 117,0 erwartet wird. Dieser Indikator könnte wichtige Einblicke in das Konsumentenverhalten geben, das wiederum Auswirkungen auf den gesamten Wirtschaftskreislauf haben kann.

Parallel dazu sollten Anleger die Veröffentlichung der JOLTs Job Openings für Juli verfolgen, bei denen 9,582 Millionen offene Stellen prognostiziert werden. Dies könnte einen Einblick in die Gesundheit des Arbeitsmarktes und seine Fähigkeit zur Erholung bieten.

Ein weiterer bedeutsamer Punkt sind die deutschen und europäischen Verbraucherpreisindizes. Während für den deutschen CPI eine monatliche Änderung von 0,2 % im August erwartet wird, geht man beim europäischen CPI von einer Jahresrate von 5,1 % aus. In Zeiten der Inflation könnten diese Daten Aufschlüsse über die Preisstabilität in der Eurozone geben.

Am Mittwoch dürften sich die Augen auf die US-amerikanische ADP Nonfarm Employment Change richten, bei der ein Anstieg um 324.000 Stellen im August vorhergesagt wird. Dies gilt als Vorläufer für den offiziellen Nonfarm Payrolls Bericht.

Zum Abschluss der Woche werden die US-Nonfarm Payrolls veröffentlicht. Mit einer erwarteten Zahl von 187.000 neuen Arbeitsplätzen im August und einer prognostizierten Arbeitslosenquote von 3,5 % könnten diese Daten den Ton für die Geldpolitik der US-Notenbank in den kommenden Monaten angeben.

Insgesamt bieten diese Indikatoren eine Mischung aus Informationen zur Konjunktur, Arbeitsmarktlage und Inflation, die für die Anlageentscheidungen in der kommenden Woche entscheidend sein könnten.

Weitere detaillierte Analysen zu den Märkten

Quellen & Verweise[+]

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