Autor Paul Roth

Paul Roth

Paul sitzt mit seinem Studium des Bankmanagements direkt am Puls der Wirtschaft. Er fasziniert sich besonders für aktuelle Trends am Finanz- und Kapitalmarkt. Von Anleihen, über Aktien, ETFs, Rohstoffen, Immobilien und Kryptowährungen, möchte er für den Leser gerne über die grundlegenden Zusammenhänge berichten.

 In der aktuellsten Version unseres eigenständigen Formats „Finanzbericht aktuell“ für diese Woche, bieten wir Ihnen einen detaillierten Einblick in die jüngsten Ereignisse und Strömungen in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, die einen erheblichen Einfluss auf die Finanzlandschaft haben. Mit unseren sorgfältigen Analysen im „Finanzbericht“ untersuchen wir, wie diese Entwicklungen potenziell Ihre Finanzstrategie beeinflussen könnten.

Finanzbericht KW 28: Das Wichtigste in Kürze

  • Automobilbranche mit Daimler Truck euphorisch für die Zukunft
  • Größte Übernahme im Gaming-Sektor vor dem Ziel?
  • Krypto-Investoren im Ziel der Finanzverwaltung – was gilt es zu beachten?
  • Anschlussfinanzierung vieler Immobilien rückt näher – was sind die Konsequenzen?
  • Inflationsdaten aus GB und Eurozone sowie Baugenehmigungen in den USA im Fokus der kommenden Woche
  • Berichtssaison im vollen Gange – es bleibt spannend

Märkte im Überblick – Finanzbericht

Wir wollen auch in diesem Finanzbericht wieder die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Wochen Revue passieren lassen.

Performance der DAX-40 Aktien innerhalb der letzten sieben Tage
Performance der DAX-40 Aktien innerhalb der letzten sieben Tage

Daimler Truck hebt Prognosen deutlich an

Die Daimler Truck AG, ein weltweit führender Hersteller von Lastkraftwagen und Bussen, hat kürzlich ihre ambitionierten Wachstumspläne vorgestellt. Im Zentrum dieser Pläne steht die Transformation hin zu nachhaltigen Antrieben, insbesondere durch den Einsatz von Elektro-Lkw und autonomen Fahrsystemen.

Die Daimler Truck AG hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Umsatzrendite bis 2030 auf zwölf Prozent zu steigern, vorausgesetzt, die Bedingungen sind günstig. Dies wäre ein bedeutender Sprung im Vergleich zur adjustierten Marge von 7,7 Prozent, die das Unternehmen im Jahr 2022 erzielte.

Die Erlöse des Unternehmens sollen zwischen 2025 und 2030 um 40 bis 60 Prozent steigen. Dieses Wachstum soll durch drei Hauptbereiche angetrieben werden: das Servicegeschäft, elektrische Lkw und autonome Fahrsysteme.

Das Servicegeschäft, das sich auf die Wartung, Reparatur und Finanzierung von Fahrzeugen sowie den Verkauf von Ersatzteilen konzentriert, bietet kurzfristig die größten Wachstumschancen. Daimler Truck hat diesen Bereich in der Vergangenheit vernachlässigt, obwohl hier höhere Margen erzielt werden können als mit dem reinen Verkauf von Lkw und Bussen.

Enormes Wachstum in der Sparte Elektromobilität

Mittelfristig setzt Daimler Truck auf einen Boom bei Elektrolastern. Das Unternehmen geht davon aus, dass batterieelektrisch angetriebene Sattelschlepper in Kernmärkten wie Europa ab 2024 kostengünstiger sein könnten als vergleichbare Dieselfahrzeuge.

Die besten Elektroauto-Aktien

Langfristig plant Daimler Truck, den Großteil seiner Neufahrzeuge mit einer Batterie oder einer Wasserstoff-basierten Brennstoffzelle auszustatten. Bis 2030 sollen in Europa, Japan und den USA etwa 60 Prozent der Neufahrzeuge eine solche Energiequelle nutzen.

Darüber hinaus erwartet Daimler Truck erhebliche Einnahmen aus neuen Technologien. So geht das Unternehmen davon aus, dass es ab 2030 jährlich mehr als drei Milliarden Dollar an Umsatz und eine Milliarde Dollar an Gewinn mit autonomen Fahrsystemen generieren kann.

DTG.DE
DAIMLER TRUCK HLDG NA ON
XETRA
44,62 €
6,84 €
18,10%

Die Aktionäre sollen von diesen boomenden Geschäften profitieren. Daimler Truck plant, eigene Aktien im Wert von bis zu zwei Milliarden Euro zu kaufen und künftig bis zu 60 Prozent seines Jahresüberschusses als Dividende auszuschütten.

Diese ehrgeizigen Pläne unterstreichen das Engagement von Daimler Truck, seine Position als weltweit führender Hersteller von Lastkraftwagen und Bussen zu stärken und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Antriebstechnologien zu leisten.

Hier findet ihr die besten Automobil-Aktien im Überblick

Microsoft gewinnt ersten Gerichtsstreit – Übernahme von Activision Blizzard nun vollständig?

Microsoft hat einen wichtigen Sieg im Gerichtsstreit um die Übernahme von Activision Blizzard erzielt, was den Weg für die 69 Milliarden Dollar schwere Tnsaktion ebnet. Die US-Regierung hatte versucht, die Übernahme durch eine einstweilige Verfügung zu blockieren, aber die Richterin Jacqueline Scott Corley in San Francisco lehnte diesen Antrag ab. Sie stellte jedoch klar, dass ihre Entscheidung nicht als endgültige Zustimmung zur Übernahme zu verstehen ist. Activision Blizzard ist eines der größten Aktienunternehmen im Gamingsektor.

Die Federal Trade Commission (FTC) hatte argumentiert, dass Microsoft die Übernahme nutzen könnte, um Spiele von Activision exklusiv auf seinen eigenen Plattformen anzubieten und damit den Wettbewerb einzuschränken. Die Richterin kritisierte jedoch, dass die FTC in ihrem Antrag nicht ausreichend dargelegt habe, warum die Fusion den Wettbewerb beeinträchtigen würde.

Die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft wäre eine der größten Fusionen im Gaming-Markt. Microsoft ist bereits mit seiner Spielekonsole Xbox in diesem Bereich aktiv, während Activision Blizzard für beliebte Spiele wie “Call of Duty”, “Overwatch” und “Candy Crush” bekannt ist.

Nach der Gerichtsentscheidung stieg die Aktie von Activision Blizzard um mehr als zehn Prozent und erreichte mit rund 92 Dollar je Aktie den höchsten Wert seit zwei Jahren. Microsoft hatte sich bereit erklärt, den Spielehersteller für 95 Dollar pro Aktie zu kaufen. 

MSFT
Microsoft Corporation
NasdaqGS
415,50 €
1,86 €
0,45%

Trotz der Entscheidung des Gerichts sind weitere rechtliche Auseinandersetzungen um die Übernahme anhängig. Die FTC könnte gegen das Urteil in San Francisco Berufung einlegen. Die Unternehmen planen, die Übernahme bis zum 18. Juli abzuschließen.1Microsofts 69 Milliarden Dollar schwere Übernahme rückt näher – … Weiterlesen

Die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft ist ein wichtiger Schritt für das Unternehmen und könnte erhebliche Auswirkungen auf den Gaming-Markt haben.

Entwicklungen Finanzbranche aktuell – Finanzbericht KW 28

Steuerfahnder suchen Krypto-Anleger: Das müssen Investoren beachten

Die jüngsten Entwicklungen in der Kryptowährungsbranche haben die Aufmerksamkeit der Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen (NRW) auf sich gezogen. Ähnlich wie in den 2000er Jahren, als Schwarzgeldkonten in der Schweiz ins Visier genommen wurden, richtet sich der Fokus nun auf Krypto-Investoren. Die Finanzverwaltung NRW hat begonnen, Nutzerdaten einer Kryptobörse auszuwerten, um mögliche Fälle von Steuerhinterziehung aufzudecken.

Viele Anleger sind der Meinung, dass Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether anonym sind. Allerdings sind alle Transaktionen auf der Blockchain gespeichert, mit Ausnahme des Namens des Wallet-Inhabers. Die Finanzämter arbeiten derzeit daran, Datenbanken zu erstellen, um die Inhaber der Coins zu identifizieren und die Blockchain-Daten zuzuordnen.

Die Finanzverwaltung NRW hat ein Sammelauskunftsersuchen an die Kryptobörse Bitcoin.de gestellt. Dabei wurden Daten von Nutzern abgefragt, die zwischen 2015 und 2017 über 50.000 Euro pro Jahr über die Börse umgesetzt haben. Etwa 4000 Trader fielen in diese Kategorie. Die Finanzverwaltung NRW vermutet, dass Steuern in Millionenhöhe hinterzogen wurden.

Gewinne mit Kryptowährungen: Besteuerung zwingend

Wer mit Kryptowährungen Gewinne erzielt, muss diese mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn die Coins länger als ein Jahr gehalten wurden oder der Gewinn maximal 600 Euro im Jahr beträgt. Im Gegensatz zu Wertpapiergeschäften, bei denen deutsche Banken die Abgeltungsteuer direkt an das Finanzamt abführen, sind die Finanzämter bei Geschäften mit Kryptowährungen auf die Ehrlichkeit der Steuerzahler angewiesen.

Die erhaltenen Daten werden derzeit an Finanzämter in ganz Deutschland verteilt, um Steuersünder zu enttarnen. Ersttäter können mit einer Geldstrafe rechnen. Wer bereits einmal belangt wurde oder mehr als 50.000 Euro Steuern inklusive Zinsen und Strafzuschlägen hinterzogen hat, dem droht eine Gefängnisstrafe.

Interessierte können mehr über die Revolution der Kryptowährungen erfahren und indirekt davon profitieren, indem sie sich die [besten Krypto-Aktien](www.finanzreport.com/krypto-aktien) auf www.finanzreport.com ansehen.

Deutsche Bank sichert sich Kreditkarten-Deal mit Lufthansa

Die Deutsche Bank hat einen bedeutenden Schritt in ihrer Strategie zur Expansion im Zahlungsverkehr gemacht. Sie hat sich in einer weltweiten Ausschreibung durchgesetzt und wird ab Mitte 2025 die Kreditkarten für das Vielfliegerprogramm der Lufthansa, Miles & More, ausgeben. Dieser Schritt markiert das Ende der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Miles & More und der Deutschen Kreditbank (DKB).

Die Lufthansa Miles & More Kreditkarte ist in Deutschland weit verbreitet und bekannt für ihre Bonus-Funktion. Mit der Übernahme dieses Mandats stärkt die Deutsche Bank ihre Position im Zahlungsverkehr und unterstreicht ihre Ambitionen in diesem Bereich. Ole Matthiessen, Leiter Cash Management bei der Deutschen Bank, bezeichnete die Partnerschaft mit Miles & More als einen Meilenstein für die Strategie des Instituts im Transaktionsgeschäft.

DB
Deutsche Bank AG
NYSE
13,59 €
0,16 €
1,19%
 

Die Kreditkarte ist ein Beispiel für Co-Branding, bei dem Banken gemeinsam mit einem Partnerunternehmen unter dessen Marke eine Kreditkarte ausgeben. In diesem Fall trägt die Karte den Namen des Partners, Miles & More.

Für Kunden, die auf der Suche nach einer Kreditkarte sind, bietet unser [Kreditkarten Vergleich](www.finanzreport.com/kreditkarten-vergleich) einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Optionen auf dem Markt. Es ist wichtig, die verschiedenen Angebote zu vergleichen, um die Karte zu finden, die am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt.

Entwicklungen in der Immobilienbranche – Finanzbericht KW 28

Anschlussfinanzierung: Wertsteigerung von Immobilien als Chance

Die Immobilienbranche erlebt derzeit eine Phase, in der viele Hausbesitzer und Bauherren eine Anschlussfinanzierung für ihre Immobilien suchen. Laut dem Analysehaus Barkow Consulting werden im Jahr 2023 Baukredite im Wert von 88,7 Milliarden Euro fällig. Dies bedeutet, dass Tausende von Käufern und Bauherren einen zusätzlichen Kredit benötigen, um ihre verbleibende Schuld zu begleichen.

Einige von ihnen haben möglicherweise die niedrigen Zinssätze, die im Frühjahr 2022 noch verfügbar waren, durch ein Forwarddarlehen gesichert. Diejenigen, die abgewartet haben, sehen sich nun jedoch mit Zinssätzen zwischen 3,5 und 4,5 Prozent konfrontiert. Für alle, die ein Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren haben, bedeutet dies, dass der Zinssatz des neuen Kredits mindestens anderthalbmal so hoch sein wird wie beim Start ihrer Finanzierung im Jahr 2013.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, wie Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung sparen können. Eine davon ist die Überprüfung des aktuellen Wertes der Immobilie. Eine gestiegene Immobilienbewertung kann die Chancen auf einen deutlich günstigeren Kredit erhöhen.

Als Alternative zur Immobilienfinanzierung könnte auch ein [Festgeldkonto](www.finanzreport.com/festgeld) eine Überlegung wert sein. Es bietet eine sichere Anlageoption mit festen Zinssätzen, die oft höher sind als die von Sparbüchern.

SolarisBank: Immobilien Start-Up trotz Verlust mit ambitionierten Plänen für die Zukunft

Das in Berlin beheimatete Fintech SolarisBank hat kürzlich einen Jahresfehlbetrag von 56 Millionen Euro für das vergangene Jahr bekannt gegeben. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gründe für diesen Anstieg sind vor allem gestiegene Personalkosten und die Umsetzung von Anordnungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

Trotz dieser finanziellen Herausforderungen bleibt SolarisBank optimistisch. Das Unternehmen gibt an, sich weiterhin der Gewinnschwelle zu nähern. Kürzlich konnte die SolarisBank eine neue Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen und dabei 38 Millionen Euro von bestehenden Investoren einwerben. Diese zusätzlichen Mittel sollen unter anderem zur Verbesserung der Unternehmensführung und Compliance eingesetzt werden.

Carsten Höltkemeyer, der CEO von SolarisBank, hat ambitionierte Pläne für das laufende Jahr. Er hat angekündigt, dass das Unternehmen ein profitables Wachstum verzeichnen und erstmals schwarze Zahlen schreiben will. Dies wäre ein wichtiger Meilenstein für das Fintech-Unternehmen und könnte dazu beitragen, das Vertrauen der Investoren weiter zu stärken.

Finanzbericht: Der Marktausblick für KW 29 

Die Finanzmärkte sind ständig in Bewegung, und die kommende Woche verspricht, keine Ausnahme zu sein. Mit einer Vielzahl von Quartalsberichten sollten Investoren aufmerksam bleiben. Einige der größten und einflussreichsten Unternehmen der Welt werden ihre Berichte veröffentlichen. Von Finanzdienstleistungen über Halbleiter bis hin zu Gesundheitsdienstleistungen und Luftfahrt. Die kommende Woche bietet eine breite Palette von Sektoren, die einen tiefen Einblick in die aktuelle Wirtschaftslage geben könnten.

Unternehmensergebnisse

Hier sind die zusätzlichen Unternehmen, die Sie erwähnt haben, und ihre erwarteten Quartalsergebnisse:

ASML Holding N.V. (ASML): Der Halbleiterhersteller wird voraussichtlich am Mittwoch, den 19. Juli, seine Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von $3,04 und einem Umsatz von $4,72 Milliarden könnte dies einen Einblick in den Halbleitersektor geben.

Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited (TSM): Der Halbleiterhersteller wird voraussichtlich am Donnerstag, den 20. Juli, seine Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von $0,93 und einem Umsatz von $14,55 Milliarden könnte dies einen Einblick in den Halbleitersektor geben.

Johnson & Johnson (JNJ): Das Gesundheitsunternehmen wird voraussichtlich am Dienstag, den 18. Juli, seine Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von $2,29 und einem Umsatz von $23,31 Milliarden könnte dies einen Einblick in den Gesundheitssektor geben.

American Airlines Group Inc. (AAL): Die Fluggesellschaft wird voraussichtlich am Freitag, den 21. Juli, ihre Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von $0,55 und einem Umsatz von $11,31 Milliarden könnte dies einen Einblick in die Erholung des Luftfahrtsektors geben.

American Express Company (AXP): Das Finanzdienstleistungsunternehmen wird voraussichtlich am Mittwoch, den 19. Juli, seine Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von $2,07 und einem Umsatz von $11,35 Milliarden könnte dies einen Einblick in den Zustand des Finanzsektors geben.

Uber Technologies, Inc. (UBER): Das Technologieunternehmen wird voraussichtlich am Dienstag, den 1. August, seine Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Verlust pro Aktie von $0,01 und einem Umsatz von $9,30 Milliarden könnte dies einen Einblick in den Technologie- und Transportsektor geben.

Pfizer, Inc. (PFE): Das Pharmaunternehmen wird voraussichtlich am Dienstag, den 1. August, seine Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von $0,61 und einem Umsatz von $13,95 Milliarden könnte dies einen Einblick in den Gesundheitssektor geben.

Banken und Finanzdienstleister erneut im Fokus der Berichtssaison – Finanzbericht

Bank of America Corp. (BAC): Die Bank wird voraussichtlich am Mittwoch, den 19. Juli, ihre Quartalsergebnisse bekannt geben. Die erwarteten Zahlen – ein Gewinn pro Aktie von $0,77 und ein Umsatz von $22,13 Milliarden – werden einen weiteren Einblick in die Gesundheit des Finanzsektors geben.

Morgan Stanley (MS): Die Bank wird voraussichtlich am Donnerstag, den 20. Juli, ihre Quartalsergebnisse bekannt geben. Die erwarteten Zahlen – ein Gewinn pro Aktie von $1,65 und ein Umsatz von $14,02 Milliarden – werden einen weiteren Einblick in die Gesundheit des Finanzsektors geben.

The Charles Schwab Corporation (SCHW): Der Finanzdienstleister wird voraussichtlich am Dienstag, den 18. Juli, seine Quartalsergebnisse bekannt geben. Mit einem erwarteten Gewinn pro Aktie von $0,74 und einem Umsatz von $4,69 Milliarden könnte dies einen Einblick in den Zustand des Finanzsektors geben.

Goldman Sachs Group, Inc. (GS): Die Bank wird voraussichtlich am Mittwoch, den 19. Juli, ihre Quartalsergebnisse bekannt geben. Die erwarteten Zahlen – ein Gewinn pro Aktie von $6,24 und ein Umsatz von $11,71 Milliarden – werden einen weiteren Einblick in die Gesundheit des Finanzsektors geben.

Die kommende Woche wird zweifellos eine Fülle von Informationen für Investoren bereithalten. Die Quartalsergebnisse dieser Unternehmen werden nicht nur Aufschluss über ihre individuelle Performance geben, sondern auch wichtige Indikatoren für die Gesundheit der globalen Wirtschaft liefern. Es ist wichtig, diese Entwicklungen im Auge zu behalten, da sie erhebliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Bleiben Sie also dran und seien Sie bereit, auf neue Informationen zu reagieren, die in der kommenden Woche auftauchen könnten.

Wirtschaftsindikatoren im Finanzbericht

Die kommende Woche wird eine Reihe von wichtigen Wirtschaftsindikatoren mit sich bringen, die Investoren im Auge behalten sollten. Hier sind die fünf wichtigsten Ereignisse, die aufgrund ihrer erwarteten Auswirkungen auf die Märkte ausgewählt wurden:

Zum Auftakt der Woche am Sonntag, den 16. Juli, werden die neuesten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) und zur Industrieproduktion aus China erwartet. Mit einem prognostizierten BIP-Wachstum von 4,5% im zweiten Quartal. Und einer erwarteten industriellen Produktion, die im Juni um 3,5% gestiegen ist, wird dies einen Einblick in die Gesundheit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt geben.

Am Dienstag, den 18. Juli, sollten Investoren die Veröffentlichung der Kern-Einzelhandelsumsätze und der Einzelhandelsumsätze in den USA im Auge behalten. Die erwarteten Zahlen zeigen einen monatlichen Anstieg von 0,1% bzw. 0,3%, was einen Einblick in den Zustand des amerikanischen Konsums gibt.

Am Mittwoch, den 19. Juli, werden die Inflationsdaten aus Großbritannien und der Eurozone veröffentlicht. Mit einer erwarteten jährlichen Inflationsrate von 8,7% in Großbritannien und 5,5% in der Eurozone wird dies einen Einblick in die Preisentwicklung in diesen Regionen geben.

Am selben Tag sollten Investoren auch die Veröffentlichung der Baugenehmigungen in den USA beachten. Mit einer erwarteten Zahl von 1,496 Millionen könnte dies einen Einblick in den Zustand des US-Immobilienmarktes geben.

Zum Abschluss der Woche am Donnerstag, den 20. Juli, wird der Philadelphia Fed Manufacturing Index veröffentlicht. Mit einem erwarteten Wert von -13,7 könnte dies einen Einblick in den Zustand des verarbeitenden Gewerbes in den USA geben

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die kommende Woche eine Vielzahl von Wirtschaftsdaten bereithält. Diese geben einen tiefen Einblick in die Gesundheit der globalen Wirtschaft. Investoren sollten diese Ereignisse genau im Auge behalten, da sie erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben könnten.

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